07. Mai 2008 WDR 22.30 - 23.15 Uhr
WDR Fernsehen, Menschen hautnah:
Genedia untersucht ein betroffenes Kind, dass durch heterologe Insemination gezeugt wurde ....
WDR Fernsehen, Menschen hautnah:
Mittwoch, 07. Mai 2008, 22.30 - 23.15 Uhr
(Wiederholung am Freitag, 09. Mai 2008, 14.15 Uhr)
Redaktion: Enno Hungerland
Kamera: Axel Weber
Ton: Uwe Hanisch
Musik: Harald Schwender
Schnitt: Susanne Schweinheim
Als Anna (28) von ihrer Mutter erfährt, dass sie mit einer Samenspende gezeugt wurde, ist sie zunächst wie gelähmt. Wochenlang schaut sie sich die Fotoalben der Familie an, vergleicht ihr Gesicht im Spiegel mit dem des Vaters und der Schwestern.
Annas Eltern hatten sich vor acht Jahren getrennt: Zum sozialen Vater hatte Anna seither nur noch wenig Kontakt. Ihre beiden jüngeren Schwestern kamen auf natürlichem Weg zur Welt, obwohl ein Arzt dem Vater zunächst gesagt hatte, er sei zeugungsunfähig. Die Eltern hatten deshalb damals die Hilfe einer Samenbank in Boston, USA, in Anspruch genommen.
Anna fährt nach Boston, um ihren genetischen Vater zu suchen oder besser den „Spender“ zu finden, denn das Wort „Vater“ vermeidet sie in diesem Zusammenhang: „Ich habe ja bereits einen Vater!“ Die Suche ist schwierig, denn ihre Mutter Pauline hatte damals alle Unterlagen vernichtet, schließlich sollte niemand von der Samenspende erfahren. Als sie feststellt, wie wichtig ihrer Tochter die „Spendersuche“ ist und als Anna über ein Internet-Forum einen möglichen Spender findet, entschließt sich ihre Mutter, auch nach Boston zu fahren. Sie besuchen Randy, der zu der Zeit gespendet hatte, als Pauline in Behandlung war. Nach einem sehr emotionalen Gespräch in seiner Wohnung nehmen sie auf einem Wattestäbchen eine Speichelprobe . Diese lassen sie zu Hause in München in einem Genlabor untersuchen. Von der Laborleiterin erfährt Anna auf ihrer Suche nach der eigenen Identität das Testergebnis....
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